Sternenstaub

Sternenstaub

Heute bin ich endlich dazu gekommen Patricks neues Album „Sternenstaub“ anzuhören und setze mich trotz all des Zeitmangels, der im Moment mein Leben beherrscht, mehr als gerne noch einmal an den Rechner um diesen Artikel zu schreiben.

Lass uns heute ein wenig näher auf dieses grandiose Album eingehen, das am Sonntag offiziell erscheint!

Der Album-Titel “Sternenstaub” soll verdeutlichen, dass wir selbst aus der evidenzbasierten Perspektive betrachtet, alle miteinander verbunden sind aus Materie geschaffen sind, die schon seit Anbeginn der Zeit in diesem Universum existiert. Um zu verstehen, was wir damit meinen, müssen wir wie im Master Key System von Charles F. Haanel beschrieben (Teil 8, die Übung mit dem Kriegsschiff…), die Kausalkette Schritt für Schritt rückwärts gehen.

Ein wenig Wissenschaft:

Du bestehst aus den folgenden Komponenten:

60% Wasser, 16% Proteine, 10% Lipide, 1.2% Kohlenhydrate, 5% Mineralstoffe und 1% Nucleinsäuren. Diese Stoffe sind aus den folgenden Elementen zusammengesetzt: 56.1% Sauerstoff, 28% Kohlenstoff, 9.3% Wasserstoff, 2% Stickstoff, 1.5% Calcium, 1% Chlor, 1$ Phosphor, 0.25% Kalium, 0.2% Schwefel und in kaum zu messenden (aber dennoch sehr wichtigen) Mengen aus Natrium und Magnesium.

Nach dieser Übersicht möge sich bitte niemals wieder jemand wagen, mir zu unterstellen, ich sei ein Eso und würde wissenschaftliche Tatsachen ausblenden… 😉

Übrigens ist es Quatsch, dass die Grundstoffe des Menschlichen Körpers nur knapp 7 Euro kosten würden, denn aus den genannten Stoffen sind derart komplexe Moleküle zusammengesetzt, dass es in Wirklichkeit ca. 6 Millionen Euro kosten würde, um einen Körper auf chemischer Basis nachzubauen. Doch zurück zum Thema…

Wenn wir es also ganz nüchtern betrachten, dann bestehen wir aus Chemischen Elementen. Doch woher kommen die?

Auch wenn sich der „moderne, westliche Mensch“ gerne vormacht, dass diese durch seine persönliche Herrlichkeit aus dem Nichts erschienen sind und er damit subsistent aus sich selbst heraus existiert, so bestehen die Stoffe unseres Körpers schon so viel länger als unser Bewusstsein als Individuum.

Der Sauerstoff in meinem Körper hat schon vor 1.000.000 Jahren in diesem Universum existiert. Auch der Schwefel und die Salze. All das habe ich im Laufe meines Lebens durch die Nahrung aufgenommen. Durch Pflanzen, welche diese Stoffe durch die Muttererde aufgenommen haben, in der sie gewachsen sind (wir könnten gerne noch den Umweg über Tiere gehen, aber um es halbwegs kurz zu halten und da ich Vegetarier bin lassen wir den Schritt einfach mal aus…). Dort hin sind sie durch zersetzte Teile anderer Pflanzen und Lebewesen gekommen, die diese Stoffe wiederum durch ihre Nahrung aufgenommen haben. Und woher kam diese wiederum? Genau: Durch Pflanzen, die ihre Bestandteile ebenfalls aus der Muttererde bezogen haben, in der sie gewachsen sind. Dorthin kamen die Bestandteile durch zersetzte Pflanzen und Lebewesen, die… Naja, Du siehst, wohin uns dass führt. Diesen Gedanken können wir eine ganze Weile fortführen.

Doch irgendwann gab es noch keine Pflanzen und Lebewesen. Irgendwann ist diese Welt entstanden (oder geschaffen worden). Und woher kamen diese Stoffe (oder wiederum ihre Ausgangsstoffe) damals? Ganz einfach: Es handelt sich um Stoffe, die in diesem Universum schon immer existiert haben. Sie sind Millionen von Lichtjahren gereist, bis sie schließlich auf diesem Planeten landeten und ihn formten. Und um dem Ganzen einen Namen zu geben, nennen wir es doch einfach „Sternenstaub“. Materie, die aus dem Universum kommt und die in das Universum gehen wird.

Und es wird noch doller: Der Schwefel, der aktuell in meinem Körper ist, war womöglich zuvor Bestandteil eines Teils Muttererde, aus dem auch der Schwefel in Deinem Körper stammt. Es gibt also nicht „meinen Schwefel“ oder „Deinen Schwefel“. Und eines Tages werden auch wir vergehen. Unsere Körper werden sich zersetzen und in Muttererde übergehen, aus der dann Pflanzen wachsen, welche dann jemand essen wird und damit unseren Schwefel dazu nutzt um seinen Körper zusammenzusetzen.

Universelle Verbundenheit

Ich weiß, dass ist alles sehr kompliziert, weitschweifig und klingt als würde ich heftige Drogen nehmen. Doch ich komme nur den Forderungen nach, etwas evidentere Aussagen zu machen. Wir könnten es auch ganz einfach ausdrücken (wenngleich dass dann wieder sehr spiri klingen mag):

Wir sind alle aus diesem Sternenstaub gemacht, welcher uns kausal miteinander verbindet und zu einem inhärenten Teil „des großen Ganzen“ macht. Zu einem individuellen Teil eines verbundenen Universums. Wir sind auf einer basalen Ebene Sternenstaub und miteinander verbunden. All unsere Mitmenschen sind aus diesem Sternenstaub zusammengesetzt – ganz egal welche Rassen, Hautfarben, Geschlechter, sexuelle Orientierungen etc. uns so unterschiedlich zu machen scheinen. Deshalb ist Rassismus, welcher Art auch immer, absolut Dumm.

Nicht nur wir Menschen sind „ein Happen“ des selben Sternenstaubes, auch alle Tiere. Alle Dinge, Dein Handy, ein Stein, Haanels Kriegsschiff, dieser Planet, der Mond – einfach alles in diesem Universum besteht aus diesem Sternenstaub. Deshalb wären wir, selbst dann, wenn wir eines Tages außerirdisches Leben finden sollten, mit diesem untrennbar verbunden. Ganz gleich wie andersartig und fern es sein mag. Sternenstaub ist es woraus wir alle gemacht sind und alles gemacht ist. Das was uns zu Brüdern und Schwestern macht.

Dass es sich bei Materie nur um geronnene Energie handelt und letzten Endes alles nur aus Schwingungen und spiralförmige Rotationen besteht, würde uns jetzt sicher wieder in so genannte „esoterische Gefilde“ führen. Deshalb lass uns an dieser Stelle einen Cut machen! Sollten Dich solche Gedanken näher interessieren, so lege ich Dir das Master Key System ans Herz, ganz besonders die Ausgabe von unserem Freund und Bruder Helmar Rudolph.

Wenn wir also einen Moment lang solch schwer zu verstehende Konzepte wie unseren Geist oder gar die Seele außen vor lassen wollen und uns nur auf rein wissenschaftlichen, evidenzbasierten Ebenen bewegen wollen, müssen wir zwangsläufig zu diesem Ergebnis kommen: Letzten Endes sind wir alle Teil eines großen, miteinander verbundenen Systems.

Diese Einheit mit allen Menschen, allen Tieren, allen Dingen und dem Universum im Ganzen will Patrick mit dem Titel „Sternenstaub“ zum Ausdruck bringen. Und wer sein noch bis Sonntag aktuelles Album „Spirit“ kennt, wird eine wundervolle Erweiterung seines Gesamtwerkes erkennen.

Damit zurück zum Album an sich…

Zwar wäre es jetzt sehr plakativ und auch inhaltlich nicht korrekt, wenn ich versuchen würde, hier eine klare Trennung a la Yin und Yang zu ziehen. Man kann nicht sagen, dass es in „Spirit“ nur um geistige Prinzipien ging und „Sternenstaub“ sich mit der materiellen Esoterik befasst. Wer sich nur die bisher veröffentlichten Teile von „Sternenstaub“ angesehen hat weiß, dass es auch darin wieder um viele mentale Themen geht. Wer allerdings genau hinhört, der wird feststellen, dass (trotz Orchestra-Soundbanks etc.) der Sound von „Sternenstaub“ deutlich akustischer ist, als es „Spirit“ war. In „Sternenstaub“ kommen im Vergleich zu Spirit noch komplexere und monumentalere Ensembles mit Orchester und Streicher zum Einsatz. Auch sind die Arrangements deutlich facettenreicher, setzten noch mehr auf Bridges, Breaks und abwechslungsreicheren Beats.

Da ich beide Alben unglaublich liebe und auch kein Vertreter der Meinung bin, dass eines besser sei als das andere, bitte ich Dich, die vorhergehende Beschreibung nicht als Wertung zu verstehen. Wer befürchtet hat, dass es zu einem kompletten Stilbruch wie Beispielsweise bei Casper kommt, der sei beruhigt. Auch wenn das erfahrene Ohr deutliche Unterschiede wahrnimmt, so schließt „Sternenstaub“ doch nahtlos an „Spirit“ an.

Neben Patrick alias SEOM zeichnet der Produzent Jack Center für „Sternenstaub“ verantwortlich, welcher ebenso wie SEOM mit diesem Album sein bisheriges Meisterwerk abliefert. Insgesamt ist diese Symbiose ganz offensichtlich ein Quell unglaublicher Schaffenskraft und es war absolut richtig, Jack für Patricks Juwel an Board zu holen. Ich bin von der Schönheit der Musik ebenso geflasht wie von den tiefgründigen Texten.

Wie kommst Du an Dein Exemplar?

Nachdem „Spirit“ auf allen gängigen Kanälen zu bekommen war, hat Patrick sich für dieses Album dazu entschieden, wieder persönlicher zu werden. So bekommt man das Album nur bei ihm im Shop und als Download auf der Website seines Lables „Vibrating Music“ von Andy Eicher. Für den Liebhaber wird „Sternenstaub“ durch diesen Move sicher wertvoller, doch würde ich Patrick nicht nur den finanziellen Erfolg sondern auch die Anerkennung der breiten Öffentlichkeit gönnen. Aber ich bin mir Sicher, dass ihm beides nicht so wichtig ist, wie die Liebe und die positive Message, die er seinen Fans mit diesem persönlichen Produkt unbestreitbar zuteil werden lässt.

Mein vorläufiges Fazit zu „Sternenstaub“:

Ich werde dieses Album garantiert eine ganze Weile auf Dauerschleife hören. Die abwechslungsreiche Soundcollage macht das auch zu einer wahren Freude. Ich habe es schon mindestens seit einem Jahr kommen sehen, doch ich unterstreiche mein Statement nun ganz dick: Auch wenn wir das Jahr noch nicht einmal zur Hälfte rum ist, so muss schon ein ganz mächtiger und unerwarteter Tiefschlag kommen, damit „Sternenstaub“ nicht mein persönliches Album des Jahres wird. „Sternenstaub“ spielt in einer ganz anderen Liga als das übliche Hintergrundrauschen der Mainstream-Musikindustrie. Es ist unglaublich schön, positiv und im besten Sinne des Wortes ein absolutes Monster.

Abschließend kann ich nur sagen: Chapeau! SEOM hat ganz heftig abgeliefert!

Doch grau ist alle Theorie. Höre selber rein! Denn auch wenn man noch bis Sonntag warten muss um „Sternenstaub“ offiziell zu bekommen, so gibt es doch schon ein paar Appetithäppchen:

Ich wünsche Patrick mit „Sternenstaub“ allen Erfolg dieser Erde und bedanke mich ganz herzlich für dieses Meisterwerk bei ihm, Jack, Andy und allen Anderen, die beteiligt sind.

Aus gegebenen Anlass schließe ich daher mal nicht mit „Love and Peace“ sondern mit:

One Love! 😉

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2 Kommentare

  1. DANKE und namaste – eine wundervolle Darlegung des Göttlichen. Ich war gestern bei SEOM, meinen ew ICH en Seelenfreund in STEYR und es war heilig. HEIL ICH und HERR LICHT in einem Guss. Ich freue mich über immer mehr Sternensaaten in ihrer Bewusstheit und sende Segen zu Dir und Euch <3 – da Manjolo

    1. Hallo Manfred,
      vielen Dank für den Segen. Schön, dass Dir das Konzert gefallen hat und sicher war es nicht das letzte 😉 …
      Love and Peace,
      Stefan

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