Die Sri Lanka Reiseapotheke

Die Sri Lanka Reiseapotheke

Prinzipiell sind alle Medikamente auch auf Sri Lanka erhältlich, meistens deutlich billiger als in der Heimat und bei weitem nicht so streng reguliert wie in Deutschland. Das bedeutet, dass Du eigentlich keine Reiseapotheke mit nach Sri Lanka zu bringen brauchst.

Und dennoch empfehle ich eine gewisse Grundausstattung, zumindest für die erste Sri-Lanka-Reise, denn nicht immer ist alles in jeder Apotheke zu bekommen. Generell haben die Medikamente einen anderen Namen und ob der Verkäufer in der Apotheke auch weiß, welches Produkt den jeweiligen Wirkstoff enthält ist hin und wieder ebenfalls fraglich. Außerdem befindet man sich während einer Rundreise nicht immer in der Nähe einer Apotheke, beispielsweise wenn Mitten im Regenwald akute Magenprobleme einsetzen.

Deshalb empfehle ich die folgende Grundausstattung für die Sri Lanka Reiseapotheke, wobei aus den folgenden Vorschlägen je nach individueller Anfälligkeit abgewogen werden sollte:

Paracetamol:

Dieser Wirkstoff ist unter vielen Handelsnamen und auch als Generikum in Deutschland erhältlich. Paracetamol ist auf Sri Lanka unter dem Handelsnahmen „Panadol“ entweder in der Apotheke oder auch vielen Supermärkten zu bekommen. Dieses Medikament hilft hervorragend gegen Schmerzen und Fieber.

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Buscopan:

Hierbei handelt es sich um einen Handelsnamen. Der Wirkstoff ist Butylscopolamin. Aus praktischen Gründen könnte auch „Buscopan PLUS“ sinnvoll sein, da hier Butylscopolamin (10mg) mit Paracetamol (500mg) in Kombination angeboten wird. Buscopan lindert Magenbeschwerden und Krämpfe im Unterleib. Für Frauen ist Buscopan ein hervorragendes Medikament gegen Regelbeschwerden und auch bei Nierenkoliken ist es ein wahrer Segen.

 

 

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Dimenhydrinat:

Dieser Wirkstoff ist der Klassiker gegen Reiseübelkeit und wird zum Beispiel als Tablette (Superpep Tabletten 50mg) oder als Kaugummi (Superpep Reisekaugummi-Dragées 20mg) angeboten. Auf Sri Lanka sind die Straßenverhältnisse gänzlich andere als in Deutschland und die Fahrer fahren weder langsam noch vorsichtig. Auch im Zug wird man heftig durchgeschüttelt und wer im öffentlichen Bus ganz hinten sitzt, wird schon nach kurzer Zeit den Magen spüren – selbst wenn er ansonsten keine Reiseübelkeit kennt. Auch im Falle von Übelkeit und Erbrechen aufgrund unsauberer Nahrungsmittel und Wassers ist dieser Wirkstoff für die Sri Lanka Reiseapotheke sehr zu empfehlen. Hier erfreuen sich vor allem die Produkte Vomex A 150mg Suppositorien und/oder Dragées hoher Beliebtheit, wobei daran gedacht werden sollte, dass Suppositorien (Zäpfchen) sinnvoll sind, da es aufgrund möglichen Erbrechens unmöglich sein könnte, eine Tablette bei sich zu behalten…

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Kohle-Compretten:

Dies sind Tabletten aus Aktivkohle und sie sollten in der Reiseapotheke für Sri Lanka auf keinen Fall fehlen. Wer eine geführte Reise unternimmt, der wird von einem guten Guide darauf hingewiesen, welches Essen oder Trinken zu meiden ist und wo man „clean Food“ erhält. Dennoch kann es zu Magenverstimmungen aufgrund belasteter Nahrung oder Bakterienhaltigen Leitungswassers kommen, grade beim ersten Besuch Sri Lankas. Abhilfe schafft hier Aktivkohle, die Giftstoffe und Krankheitserreger aus den Magendarmtrakt filtert und ausscheidet.

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Loperamid:

Dieser Wirkstoff ist in Imodium akut enthalten und hilft hervorragend gegen Durchfall. Da unser westlicher Magen deutlich anfälliger ist als der asiatische, kann es grade beim kulinarischen Abenteurer oder beim Trinken von nicht abgefülltem Wasser dazu kommen. Generell sei vom Trinken des Leitungswassers abgeraten, zumindest sollte dies vorher abgekocht werden. Tee und das, was auf Sri Lanka als Kaffee bezeichnet wird (es sollte kein zu Hoher Anspruch an den Kaffee gestellt werden…) kann also bedenkenlos getrunken werden. Doch auch bei dem Eis in Erfrischungsgetränken kann es mitunter zu einer erhöhten Keimbelastung kommen, was einem westlichen Verdauungstrakt zusetzen kann.

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Movicol oder Glaubersalz:

Diese Mittel sind das genaue Gegenteil von dem Vorherigen. Ersteres (Movicol) ist ein so genannter Weichmacher, der den Stuhlgang unterstützt. Glaubersalz hingegen ist ein salinisches Abführmittel. Bedingt durch drei Faktoren kann es auf Sri Lanka leicht zu Verstopfungen kommen: 1. Es gibt so gut wie keine Vollkornprodukte was in einer deutlich Ballaststoff-ärmeren Ernährung resultiert. 2. Durch die Hitze und ggf. durch zu wenig Flüssigkeitsaufnahme kommt es schnell zu einer leichten Exikose (Mangel im Flüssigkeitshaushalt). 3. Grade bei einer Bus-Rundreise bewegt man sich weniger als zuhause und wenn man dann noch ein möglichst reiches Spektrum der köstlichen Einheimischen Küche zu sich nimmt ist eine Verstopfung praktisch vorprogrammiert. Hier können diese Mittel helfen, jedoch sollte beim Glaubersalz zum einen der grässliche Geschmack wie auch die extrem starke Wirksamkeit beachtet werden. Nach Einnahme sollte man wenigstens zwölf Stunden lang eine (möglichst akzeptable) Toilette in Reichweite haben!

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Cetirizin:

Diese beiden Wirkstoffe gehören zur Gruppe der Antihistaminika und werden bei allergischen Reaktionen angewandt. Cetirizin ist bei Ausstattung der Sri Lanka Reiseapotheke in Deutschland die erste Wahl, weil es deutlich leichter zu beziehen ist und im Haushalt eines Heuschnupfen-Geplagten ohnehin vorhanden sein wird. Auf Sri Lanka selbst ist Chlorphenamin unter dem Namen „Piriton“ sehr viel leichter zu erhalten und auch mitten in der Nacht verfügbar, da jede Familie hier damit ausgestattet ist. Ein gutes Antihistaminikum sollte in der Reiseapotheke nicht fehlen, da es immer wieder mal zu Reaktionen auf die unbekannten Frucht- und Gemüsesorten so wie exotische Gewürze kommen kann. Außerdem können Insektenstiche hier in Einzelfällen deutlich stärkere Reaktionen hervorrufen, als dies in Deutschland der Fall ist.

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Hydrocortison:

Eine Cortisonsalbe, -Creme oder -Gel sollte in der Reiseapotheke für Sri Lanka auf keinen Fall fehlen. Hier gibt es verschiedene Handelsnamen mit unterschiedlichen Dosierungen zwischen 0,25 und 1 Milligramm. Hier wird unter Umständen ein Rezept des Hausarztes notwendig, wobei eine Dosierung von 0,25mg (diese ist rezeptfrei) allerdings ausreicht. Eine solche Creme lindert das Jucken der unvermeidbaren Moskitostiche und ebenso einen Sonnenbrand.

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Autan Protection Plus Pumpspray:

Da wir grade beim Thema „Moskitos“ sind, empfehle ich das Mitbringen eines Insektenschutzmittels aus Deutschland. Ob es nun unbedingt „Autan“ (Wirkstoff: Icaridin) sein muss oder ob Du ein anderes Produkt bevorzugst, dass bleibt erst einmal Dir überlassen. Persönlich habe ich unterschiedliche Erfahrungen gemacht, sowohl was die Wirkung wie auch die Verträglichkeit betrifft. Es scheint als würden Moskitos weiße Haut bevorzugen und sich auch nur schwer abwehren lassen, doch ein gewisser Schutz ist besser als keiner. Die Einheimischen haben ihre eigenen Methoden um Moskitos zu verjagen, beispielsweise Duftlampen mit Nelken- und/oder Citronella-Öl sowie spezielle Räucherwaren. Außerdem sollte der Deckenventilator grade in der Nacht laufen, nicht etwa um die Temperaturen erträglicher zu machen, viel mehr um sich mit dem Luftzug vor Moskitos zu schützen.

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Verbandsset:

Auch solltest Du Deine Sri Lanka Reiseapotheke mit Verbandsstoffen wie Pflaster, Kompressen und Gaze-Binden ausstatten. Nicht etwa, weil es diese nicht auch auf Sri Lanka gäbe (Du kannst Dich auch nach der Ankunft eindecken), sondern vielmehr deshalb, weil sich Reisegruppen häufig fernab der größeren Städte befinden und so im Notfall kein entsprechendes Geschäft in der Nähe sein könnte. Auch solltest Du an eine kleine Schere sowie ein Desinfektionsmittel für Wunden denken, denn schnell hat man sich mal an einem Dorn verletzt, was bei mangelhafter Wundversorgung zu einer Infektion oder schlimmsten Falls zu einer Blutvergiftung führen kann. Du solltest stets alles zur Hand haben, um ggf. auch mitten im Dschungel mögliche Wunden säubern und verbinden zu können. Gut ausgestattete fertige Verbandssets sind günstig und bequem im Internet zu erhalten.

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Malaria-Schutz:

Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann sich in Deutschland ein Medikament gegen Malaria besorgen. Dabei handelt es sich um eine Krankheit, die über Moskitostiche übertragen werden kann. Hier wird in aller Regel zu einem so genannten „Standby“ geraten, welches erst dann eingenommen wird, wenn es zu Grippe-artigen Symptomen kommt. Von einer Prophylaxe ist generell abzuraten, da diese Resistenzen verursacht und so bestimmte Wirkstoffe im Ernstfall nicht mehr wirksam sein könnten. Da Selbiges auch für das Standby-Medikament gilt und der Laie schnell mal einen Schnupfen in seiner Panik mit Malaria verwechselt, stehe ich einem solchen Medikament für die Sri Lanka Reiseapotheke sehr ambivalent gegenüber. Zudem sind diese Mittel in der Regel recht teuer. Auch wenn von der Regierung immer wieder behauptet wird, es gäbe keine Malaria mehr auf Sri Lanka, so kommt es vereinzelt doch immer Mal wieder zu Infektionen. Generell kann man aber sagen, dass unsere Angst vor der Malaria oder auch dem ebenfalls auf Sri Lanka existierenden und durch Moskitos übertragenen Denguefiebers exorbitant größer ist, als die tatsächliche Gefahr. Sollte es dennoch dazu kommen, so kennen sich die Einheimischen so wie die ansässigen Ärzte bestens mit beidem aus. Eine Ausstattung der Reiseapotheke mit einem Malaria-Medikament sollte also gründlich abgewogen und ggf. mit dem Hausarzt besprochen werden.

 

Einkaufsliste:

Lass uns nun also noch einmal die zu empfehlende Sri Lanka Reiseapotheke zusammenfassen:

 

Außerdem sollte aus Deutschland eine gute Sonnencreme mitgebracht werden (mindestens UV-Schutz 30, besser 50), da diese hier sehr teuer ist! Hygieneartikel für Frauen und Paare sind hier auch erhältlich, die Qualität und der Preis können aber häufig nicht überzeugen. Verhütungsmittel wie Kondome und/oder die Antibabypille sollten aus Deutschland mitgebracht werden, so ist die Zuverlässigkeit gewährleistet. Außerdem kann der Kauf von Verhütungsmitteln hier hin und wieder zur Belustigung der Apotheken-Mitarbeiter oder gar zu peinlich berührter Betroffenheit führen da Sri Lanka diesbezüglich noch sehr konservativ ist. Entsprechend sind Verhütungsmittel auch nicht im Supermarkt erhältlich und müssen bei Bedarf in der Apotheke gekauft werden.

ACHTUNG: Dieser Artikel stellt keine medizinische Beratung dar. Bitte beachte den Beipackzettel und frage stets auch Deinen Arzt oder Apotheker! Zum Teil können Rezepte notwendig sein, auch diese erhältst Du bei Deinem Hausarzt. Prinzipiell sollte der Hausarzt vor Reiseantritt konsultiert werden um den aktuellen Impfschutz zu überprüfen und um zu ergänzenden oder alternativen Medikamenten beraten zu werden. Die Ausführungen auf dieser Seite sind lediglich Hinweise und Tipps aus eigener Erfahrung und ersetzen die Konsultation eines Arztes nicht!


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