Die Löffelliste

Die Löffelliste

Gestern hatte ich Gelegenheit, bei einem Gabal-Impuls-Tag die eLearning-Plattform „Moodle“ vorzustellen. Es war eine gelungene Veranstaltung und ich habe mich ganz besonders gefreut, dass ich Jan-Marco (Ein Gespräch unter Freunden, der Podcast und Einfach-erfolgreich-leben.de) endlich wieder einmal getroffen habe. Wir haben gemeinsame Reisepläne geschmiedet und über Orte gequatscht, die wir gerne einmal besuchen würden und die wir auf unserer Löffelliste haben.

Moment! Was für eine Liste?

Ich hatte bereits vor zwei Jahren von der so genannten Löffelliste in meinem alten Blog berichtet. Und nach wie vor halte ich dieses Tool für ein hervorragendes Mittel, um das eigene Leben zu einem phantastischen Abenteuer zu machen.

Das erste Mal habe ich von der Löffelliste durch den Film „Das Beste kommt zum Schluss“ (englischer Original-Titel: „The Bucket List“) gehört und war von diesem Konzept direkt geflasht. Jack Nicholson und Morgan Freeman spielen im Film zwei todkranke Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten und sich im Krankenhaus kennenlernen. Nach einigem Hin und Her erstellen sie ihre Löffelliste, eine Liste mit den Dingen, die sie noch erleben wollen, bevor sie den Löffel abgeben.

Wer diesen Film gesehen hat, dem muss ich nicht viel darüber erzählen und wer ihn noch nicht gesehen hat, der sollte dies schnellst möglich nachholen. Für diesen Fall möchte ich nichts weiter von der Geschichte spoilern. Die für mich wichtigste Aussage dieses Films ist jedoch, dass man nicht damit warten sollte sein Leben so zu leben, wie man dies möchte, bis einem im besten Fall ein Arzt mitteilt, wie viel Zeit noch übrig bleibt. Wir sollten genau heute damit beginnen unsere Löffelliste zu erstellen und sie auch verdammt noch einmal anzugehen.

Wie gehe ich die eigene Löffelliste an?

Die Protagonisten des Films erstellen ihre persönliche Löffelliste ganz old-school mit Stift und Papier, und letzten Endes ist auch dies eine Möglichkeit. Hauptsache ist, Du gehst es überhaupt an. Inzwischen geht es auch moderner und das kostenlose Angebot von www.bucketlist.org bietet die Möglichkeit, nicht nur die eigene Liste online zu erstellen, sondern man kann sich ebenso Inspiration bei Anderen holen, Erfahrungsberichte veröffentlichen oder mit anderen Mitgliedern in den Austausch kommen.

Persönlich handhabe ich es so, dass ich ständig möglichst genau 100 Punkte auf meiner Löffelliste habe. Das bedeutet, für jedes abgearbeitete Ziel nehme ich ein neues auf. Dabei habe ich durchaus auch Punkte auf meiner Liste, die nach heutigem Stand vorsichtig formuliert „ambitioniert“ sind. Ich scheue mich, das Wort „unmöglich“ zu benutzen, denn wer weiß schon, was in zehn Jahren alles möglich sein wird… Außerdem halte ich es mit dem Motto, dass man seine persönlichen Ziele so hoch stecken sollte, dass man selber Schiss davor bekommt. Denn um ein weiteres Zitat zu bemühen, von dem ich nicht weiß auf wen es zurück geht: „Ziele auf den Mond. Denn auch wenn Du ein wenig daneben zielst, so wirst Du dennoch irgendwo bei den Sternen landen.“

Meine Löffelliste

Meine ganz eigene Löffelliste ist natürlich privat, doch um Dir eine kleine Idee davon zu geben, möchte ich an dieser Stelle doch noch ein paar meiner Ziele mit Dir teilen:

  • Den Raindow-River in Florida in voller Farbenpracht sehen.
  • Einen Spaziergang im Kanazawa-en Garten machen.
  • Das Burning-Man-Festival besuchen.
  • Einen Basejump am Navagio Beach machen.
  • Heilig Abend in Bondi Beach verbringen.
  • Einen aktiven Vulkan besteigen.
  • Machu Pichu in Peru besuchen.
  • Den „Black-hole-Fallschirmsprung“ machen.
  • Schwerelosigkeit erleben.
  • Ein Tattoo stechen lassen.
  • An einem Seil an einem Helikopter hängen.
  • Ins Weltall reisen.
  • Einen Koala-Bär knuddeln.
  • Klavier spielen lernen.
  • Mit der transsibirischen Eisenbahn fahren.
  • Auf dem Jakobsweg pilgern.

Fazit

Was würdest Du alles noch machen wollen, wenn Du wüsstest, dass Deine Zeit auf Erden begrenzt ist?

Die schlechte Nachricht, und diese kann ich nicht beschönigen: Deine Zeit auf Erden IST begrenzt. Zwar kann ich Dir nicht sagen, wann es soweit sein wird, doch wie es im Buddhismus heißt: Das Sterben beginnt im Moment der Geburt.

Die gute Nachricht ist jedoch: Wenn man sich erst einmal damit abgefunden hat, dann beginnt man, sein Leben auf einer ganz neuen Ebene zu leben.

Aus diesem Grunde ist der beste Zeitpunkt mit der eigenen Löffelliste zu beginnen genau JETZT!

Ich wünsche Dir viel Spaß dabei und ein wundervolles Leben.

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2 Kommentare

  1. von deiner Liste habe ich nur eines gemacht: ich hab mir ein Tattoo stechen lassen 🙂 Hab es jetzt bald ein Jahr und bin überglücklich damit.

    Ins Weltall würde ich auch gern fliegen, aber leider unbeazhlbar für Normalsterbliche – aber dafür hat man seine Liste der Träume

    1. Ach wo. Elon Musk wird es mit SpaceX schon richten, dass wir da noch zu Lebzeiten hoch kommen… Ansonsten ärgere ich meine Frau ein wenig und dann schießt die mich zum Mond… 😀

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