Auswandern – Bereit für den letzten Schritt?

Auswandern

Ja, seit ein paar Tagen bin ich schon in Deutschland. Und wie gewohnt komme ich hier zu kaum etwas, weshalb hier eine geraume Zeit nichts Neues zu lesen war. In unseren Flitterwochen habe ich einiges geschrieben, doch da Blog-Artikel nicht nur geschrieben, sondern auch Korrektur gelesen, formatiert, SEO-optimiert, mit Bildern versehen und Links eingefügt werden müssen, ist das Schreiben eben nur die halbe Miete. Und dafür fehlt aktuell vorne und hinten die Zeit.

Verehrende Müll-Lavine in Kollonawe und Wellampitiya

Allerdings kam es gestern zu einem tragischen Ereignis in Wellampitiya mit vielen Verletzten und Toten, weswegen ich heute zumindest ein kurzes Lebenszeichen von mir geben möchte. Daher so viel vorweg: Der Familie und den Freunden geht es gut und ich persönlich bin aktuell ohnehin nicht im Lande.

Zurück in Deutschland

Nach meiner Ankunft in Deutschland ging es direkt mit Vollgas weiter. Ich bin in mehrere Projekte involviert und arbeite täglich 14 bis 16 Stunden. Doch bevor ich Dir nun allzu sehr leid tue muss ich es einmal mehr betonen: ich arbeite gerne. Sehr viel unangenehmer empfinde ich die tausend kleinen Ablenkungen, die hier ständig auf mich einprasseln. Kaum bin ich mal im Tunnel und konzentriere mich voll auf den Job, schon klingelt wieder das Telefon oder irgendwer erwartet mich irgendwo. Auch wenn ich prinzipiell ein geselliger Mensch bin und ab und an auch nichts gegen leeren Small Talk habe, doch es ist schwer, auf diese Weise effektiv zu arbeiten. Ein weiterer Grund, weshalb ich gern unterwegs arbeite, denn da kann ich mich in aller Regel auch längere Zeit in den Tunnel begeben und die Zeit vergessen. Hier habe ich mir schon länger angewöhnt nachts zu arbeiten. Nicht unbedingt weil ich ein Nachtmensch sei, vielmehr deshalb, weil in der Nacht das Telefon schweigt und keine „super dringenden“ Emails reinkommen. Nachts schweigen die Ablenkungen und Zerstreuungen für ein paar Stunden und ich kann in Ruhe etwas schaffen.

Wenn sich das Leben wie eine zu Enge Hose anfühlt

Doch es ist nicht nur das was mich hier zunehmend unzufrieden macht. Jedes Mal, wenn ich hier her komme, merke ich, wie sehr das Kapitel „Deutschland“ für mich beendet zu sein scheint. Mein Leben hier fühlt sich an, wie eine Hose aus der man herausgewachsen und die zu eng geworden ist. Und mit jedem längeren Aufenthalt in der Ferne wird diese Hose enger und unbequemer. Irgendwann habe ich mich mal darüber beschwert, dass ich hier wieder Socken und geschlossene Schuhe tragen muss und mich dies stören würde. Das haben viele Menschen nicht verstanden und meinten, dass ich doch zumindest im Sommer doch auch in Deutschland Flip-Flops tragen könne. Doch dabei handelte es sich eher um eine Metapher.

In meiner rar gestreuten Freizeit lese ich aktuell dieses Buch zum Thema „Auswandern“ und möchte es auch Dir sehr empfehlen, falls Du ebenso mit diesem Gedanken spielen solltest: Option Ausland – Erfolgreich Auswandern: Das Handbuch – wherever you want to go…

Es ist nicht so, dass ich in Deutschland „alles doof“ finde und deshalb auswandere. Ich glaube, dass es extrem ungünstige Voraussetzungen sind, auszuwandern um vor irgendetwas zu flüchten. Und zumindest aus meiner Perspektive heraus gibt es dazu auch keinen Grund. Uns geht es gut in Deutschland und jeder der gerne motzt, was hier alles schlecht sei, sollte einmal eine Zeit lang irgendwo anderes Leben – und damit meine ich nicht Urlaub machen, sondern wirklich ein Alltägliches Leben im Ausland führen.

Was mich stört in Deutschland

Ja, ich störe mich in Deutschland auch an so einigem. Beispielsweise habe ich seit rund zwanzig Jahren keinen Fernseher und kein Radio, da ich diesen Müll für meinen Geist einfach nicht konsumieren möchte. 99% von dem was im Fernsehen läuft ist Kaugummi für den Verstand – man ist beschäftigt und kaut im übertragenen Sinne Gedanken, doch sie erfüllen keinen Zweck. Unterhaltungsformate sind stumpf und in vielen Fällen sehr niveaulos, Nachrichten liefern mir ein ganzes Füllhorn von Gründen weshalb ich mich mies, schlecht und von Angst erfüllt fühlen sollte und selbst die ach so hoch gepriesenen Dokumentationen, Reportagen und der gleichen auf Phoenix und Arte bieten keinen Nutzen. Deshalb wurde mein TV-Gerät vor vielen, vielen Jahren aus meiner Wohnung verbannt. Nun ist es aber so, dass seit einiger Zeit JEDER Haushalt Rundfunkgebühren abzugeben hat. Selbst auf meine Einladung, man könne ich gerne bei mir umschauen erhielt ich die Nachricht, dass ich einfach zahlen müsse, schließlich bestünden die Technischen Voraussetzungen. Mein Angebot diese Gebühr mit dem Kindergeld zu verrechnen wurde abgelehnt. Auf meine Antwort, ich sei in der Tat kinderlos, aber es besteht die technische Voraussetzung, habe ich bis heute keine Antwort erhalten.

Es ist so, dass ein privates Unternehmen wie die Rundfunkgebühreneinzugszentrale (nein, es handelt sich nicht um ein staatliches Organ), nur dann Geld von mir fordern darf, wenn es einen gültigen Vertrag zwischen uns gäbe oder ich das Angebot zumindest nutzen würde. Beides ist nicht der Fall. Eine pauschale Forderung wird hierzulande als Steuer bezeichnet und darf nur von der Regierung erhoben werden – diese Voraussetzung ist aber nicht gegeben. Ein privates Unternehmen ist nicht berechtigt, Steuern zu erheben. Doch auch dafür erhält man eine Antwort, die manch einen überzeugen mag, so lange bis er sich einmal etwas genauer mit unserem Grundgesetz und der Verfassung beschäftigt. Man wird nämlich darüber informiert, dass die Bundesrepublik Deutschland einen vertrag mit der Gebühreneinzugszentrale abgeschlossen habe, der ihr erlaubt, Gebühren pauschal einzutreiben (Steuern also, doch lassen wir das). Viel entscheidender ist, das nach geltendem Recht in Deutschland der Vertragsabschluss zwischen zwei Parteien (also der Bundesregierung und der Gebühreneinzugszentrale) dritte nicht beeinträchtigen darf (mich also). Alleine deshalb ist diese Regelung meiner Meinung nach rechtswidrig. Auch ob es noch gerechtfertigt ist solch hohe Gebühren zu verlangen um damit Inhalte zu schaffen, die weit über den Informationsauftrag hinaus gehen, ist umstritten. Doch lassen wir Anwälte und Richter darüber entscheiden…

Kinder werden falsch informiert

Ein weiterer Punkt mit dem ich in Deutschland ein Problem habe, ist die allgemeine Schulpflicht. Verstehe mich bitte nicht falsch: zwar habe ich keine Kinder aber selbst wenn ich welche hätte, so würde ich sie nicht komplett aus der Schule heraus nehmen wollen, sondern als Eltern das Recht haben wollen, darüber zu entscheiden, welche Inhalte mein Kind konsumieren soll und welche nicht. Nein, ich trage keinen Aluhut und bin der Meinung, dass sie dort einer Gehirnwäsche unterzogen werden sollen, die sie zu ungefährlichen, niedlichen, Schafen machen. Mehr stört mich die Arroganz unseres Schulsystems, Theorien als Wahrheiten zu präsentieren. Es gibt bis heute keinen hieb- und stich-festen Beweis für die Urknalltheorie und ebenso für die Evolutions-Theorie. Es gibt keine Erklärung für den so genannten Big-Bang der Arten (es gibt Gesteinsschichten, in denen die Fossiien eindeutig beweisen, dass der Sprung von primitiven Mehrzelligen Organismen bis hin zu wirklich komplexen Lebensformen nur wenige tausend Jahre vergangen – Evolution braucht wesentlich mehr Zeit). Den Kids wird noch immer als unumstößliche Wahrheit beigebracht, dass irgendwann ein Blitz in die Ursuppe eingeschlagen ist und so das Leben entstand – auch hierzu fehlt bis heute jeder Beweis.

Ich lehne diese Theorien ja auch überhaupt nicht ab, in der Tat ist darin einiges an Eleganz zu finden. Doch wenn man sich an einer Stelle mit einer Theorie zufrieden geben muss, die bis heute nicht zweifelsfrei bestätigt werden konnten, so sollte man es auch genau so im Unterricht vermitteln.

Wer tiefer in dieses Thema einsteigen möchte, den kann ich wärmstens diesen Vortrag ans Herz legen: Siegfried Scherer – Was Darwin nicht wissen konnte

Auch die Dokumentation „Alphabet – Angst oder Liebe?“ kann ich sehr empfehlen, grade wenn man Kinder hat!

Und ja, auch die Steuer

Der nächste Punkt ist unser Steuersystem. Dies ist zum einen unnötig kompliziert – es gibt mehr Fachliteratur zum deutschen Steuerrecht als in allen anderen Ländern der Welt zusammen genommen. Immer wieder erlebe ich, wie klein- und mittelständige Unternehmen nicht zuletzt wegen des Fiskus Konkurs oder sogar Privatinsolvenz anmelden müssen, während große Firmen und sogar Banken die fahrlässig das Geld der Anleger verzockt haben von unseren Steuergeldern gerettet werden. Was machen diese Banken dann mit der Finanzspritze? Genau: sie zocken ebenso fröhlich weiter.

Zwei-Klassen-Gesellschaft

Und was ist mit Promis die für ein Verbrechen kurz mal auf die Büßerbank müssen während der kleine Bürger für genau die selbe Tat für Jahre und Jahrzehnte eingekerkert wird? Oder Abgeordnete, die Gefallen an Sex-Videos mit Kindern finden und grade noch rechtzeitig von der Exekutiven gewarnt werden, das eine Hausdurchsuchung kurz bevor stehe und belastendes Material besser schnell zu löschen sei.

Mit den ungeklärten Fallen wie der „NSU-Affäre“ oder die widerrechtliche, siebenjährige Inhaftierung von Gustl Mollath möchte ich erst gar nicht anfangen.

Und nur um diesem Einwand direkt zu begegnen: Ja, auch das alles gibt es in anderen Ländern.

Lirum larum…

In Deutschland ist nicht alles gut. Doch im Großen und ganzen kann ich damit leben. Drücke ich halt meine Fernseh-Steuer wiederrechtlich ab, mache ich meine Steuererklärung halt nach besten Wissen und Gewissen und die Schulpflicht tangiert mich ja nur indirekt.

Warum dann auswandern?

Mein Auswandern hat also nichts mit einer Flucht zu tun. Und noch einmal: das wäre auch der denkbar schlechteste Grund dafür. Vielmehr stören mich viele Regelungen die nicht zuletzt mit der EU kamen und mir das Leben als Entrepreneur unglaublich schwer machen. Auch hier ein kurzen Beispiel zu:

Vor knapp drei Wochen wurde in Kandy eine Entrepreneur-Messe veranstaltet. Im Gegensatz zu solchen Veranstaltungen in Deutschland stellten dort viele Hersteller von Handgemachten Snacks ihre Waren vor. Diese waren köstlich und würden sicher international ihre Abnehmer finden. Doch aufgrund unseres Lebensmittelrechts ins eine Einfuhr nach Europa undenkbar. Dafür müssten riesige Fabriken gebaut werden in denen die Snacks dann steril hergestellt und unter Schutzatmosphäre abgepackt werden müssten.

Kleiner Exkurs am Rande: Auch wenn dies in den meisten Ländern problemlos funktioniert, so ist ein Lieferservice für McDonalds in Deutschland einfach nicht möglich, da die Kerntemperatur eines freihaus gelieferten Burgers zu niedrig wäre und McDonalds dafür seine Produkte und die Produktionskette komplett umgestalten müsste, was aufgrund der damit verbundenen exorbitanten Summen nicht gemacht wird.

Solche Dinge sind es, die unsere Geschäftsideen in Deutschland immer wieder ausbremsen. Doch da es Alternativen gibt, nämlich das Auswandern und Gründen anderswo, bieten sich ja Lösungen.

Ist das wo anders wirklich anders?

Wer nun aber meint, im Ausland sei alles ganz easy, der fehlt leider auch. Denn beispielsweise in den Vereinten Arabischen Emiraten kann ich nicht einfach gründen. Dort braucht es einen Einheimischen als CEO der Firma und die Investitionssumme ist deutlich höher als in Deutschland. Auch auf Sri Lanka muss der Eigentümer der Firma ein Einheimischer sein um eine Firma anmelden zu können und ohne Angestellter einer örtlichen Firma, einem Businessvisum oder einen Trauschein ist es generell verboten geschäftlich auf Sri Lanka aktiv zu sein. Hintertüre hier ist eine ordentliche Investitionssumme, die bei einer ganz bestimmten Bank hinterlegt werden muss.

Fazit: Ich bleibe dabei!

Ich mach mir also nicht vor, dass dann und dort so viel besser ist als hier und jetzt. Und dennoch habe ich dieses unangenehme Gefühl von einer Hose, die einfach nicht mehr passt. Aus diesem Grunde habe ich im letzten Jahr vermehrt mehrere Monate in ganz alltäglichen Arbeitsleben in Colombo verbracht. Außer einigen kurzen Trips ins Umland und erst kürzlich unsere Flitterwochen hatten diese Monate dort nichts mit Urlaub zu tun. Ich habe in dieser Zeit auch die Nachteile dort kennengelernt und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es einen Versuch wert ist.

Ein Abschied für immer?

Damit wären wir beim nächsten Punkt: ich sage nicht, dass Deutschland für mich gestorben sei. Ich möchte nicht ausschließen, dass ich eines Tages auch wieder zurück nach Deutschland kommen werde, denn hier gibt es einige Vorteile, die man so vergebens in der Welt sucht. Ich bin also ganz und gar nicht im Team „Deutschland ist scheiße, wo anders ist alles super!“ – auch das wäre eine unglaublich uninformierte Meinung.

Im Grunde habe ich zwei Möglichkeiten:

Entweder ich bleibe in Deutschland, arbeite hauptberuflich in einem Job der mich unglücklich macht weil ich meine Lebenszeit für Geld an irgendjemand anderen verkaufe oder ich wage das Abenteuer und finde schlimmstenfalls heraus, dass auch dort irgendwann wieder die Zeit für einen Abschied kommt.

Weitere Gründe dafür:

Und nun bin ich ja auch noch auf Sri Lanka verheiratet und – Wunder oh Wunder – ich möchte in der Nähe meiner Frau und ihrer Familie und Freunden sein. Ich möchte mein Versprechen wahr machen, an ihrer Seite zu sein.

Last but not least kommt hinzu, dass mich das Klima in den Tropen glücklicher, aktiver und einfach zu einem besseren Menschen macht. Das kann Dir jeder und jede bestätigen, die mich kennt und mal auf einer solchen Reise (nach aber auch schon vor Duneeshya) begleitet hat.

Was sagt die Pro- und Contra-Liste unterm Strich?

Ich bin also bereit, die offensichtlichen Nachteile auf einer Tropeninsel in Kauf zu nehmen, auch wenn ich sicher noch nicht alles diesbezüglich kennengelernt habe. In Deutschland müsste sich ohnehin demnächst einigen für mich ändern und ob ich innerhalb Deutschlands umziehe oder gleich einen größeren Schritt wage kommt für mich auf das Selbe hinaus. Ich verlasse Deutschland nicht mit Groll und es wird eine ganze Menge Menschen und Dinge geben, die ich dort vermissen werde. Doch es ist jetzt an der Zeit diesen Weg zu gehen um zu schauen, ob sich dieses Leben nach einer Weile ebenfalls wie eine zu enge Hose anfühlen mag. Sollte es so sein, dann ziehe ich vielleicht weiter oder ich komme zurück nach Deutschland. Doch hier und jetzt ist es die Zeit für diesen Schritt.

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Im Durchschnitt währt unser Leben nur 75 Jahre. Ich bin bereits 36 Jahre alt und so bleiben mir statistisch gesehen nur noch 39 Jahre. 39 mal werde ich noch Geburtstag haben, 39 mal das Frühjahr, den Sommer, den Herbst und den Winter erleben. 39 mal werde ich noch Weihnachten erleben, 39 mal Silvester und 39 mal Ostern. Nur wenn es gut läuft. Womöglich habe ich auch nur noch ein Jahr oder ein halbes. Und mit dieser Prämisse bleibt mir überhaupt keine andere Option als meinem Fernweh um jeden Preis zu folgen und mit ein wenig Glück dort zu finden, wonach ich schon mein Leben lang suche.

Deshalb weiß ich auch nicht, was ich antworten soll, wenn mir Leute sagen, was für ein mutiger Schritt dies sei. Für mich fühlt er sich stimmig an und es erscheint mir hier und heute die einzig logische Wahl zu sein. Auch wenn es möglicherweise Mut und ganz sicher viel Kraft und Durchhaltevermögen kosten mag.

Wer selber mit dem Gedanken spielt irgendwohin auszuwandern, dem kann ich dieses hervorragende Buch empfehlen: Mythos Auswandern: Go Hard or Go Home!

Der Plan

Der Plan ist also gemacht und auch wenn das primäre Ziel lautet, mit dem nächsten Wintereinbruch ganz nach Südost-Asien umzusiedeln, so hat der Visionär in meinem inneren Team (Friedemann Schulz von Thun) doch bereits einen größeren Plan im Hinterkopf: Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass ein Freund von mir, der ebenfalls digitaler Nomade mit viel Fernweh ist, und ich unsere Tour über Dubai nach Thailand, von dort aus nach Indien und dann runter nach Sri Lanka reisen könnten. Weitere Fallschirmsprünge, Bungeespringen, Raften und natürlich jede Menge ungestört arbeiten… Wir werden sehen, was daraus wird…

Versöhnliche Worte

Ich bin mir also bewusst darüber, dass es uns in Deutschland sehr gut geht. Daran möchte ich keinen Zweifel lassen. Ich fliehe auch vor nichts, sondern ich spüre den richtigen Augenblick, neue Abenteuer zu wagen – dann aber ganz oder gar nicht! Ich will nicht ausschließen, dass ich eines Tages auch wieder heim kehren werde und ganz gewiss lüge ich mir nichts vor: auch auf Sri Lanka wird es nicht einfach und zum Teil sehr frustrierend. Und dennoch muss es getan werden, da die Zeit dafür reif ist.

Oder um es mit einem ganz abgedroschenen Satz zu sagen: „Ein Mann muss tun, was ein Mann nun mal tun muss!“

Wie geht es im Blog weiter?

In den kommenden Tagen werde ich Euch auch von den Flitterwochen in Bentota und Ella berichten. Außerdem habe ich noch ettliche weitere Artikel in der Pipeline, die ich ja nach meinen zeitlichen Vakanzen hier peu au peu veröffentlichen werde. Und selbstverständlich halte ich Euch auch über die Abwicklung meiner Home-Base in Deutschland auf dem Laufenden.

Zudem hat sich weiter oben genannter Freund angeboten, hier als Co-Autor auch von seinen Erlebnissen und Reisen zu berichten. Darüber und darauf freue ich mich sehr und auch Ihr dürft gespannt sein!

Doch nun wünsche ich Euch erst einmal ein schönes Osterfest. Genießt es und verbringt Zeit mit Euren Lieben, denn auch Ihr wisst nicht, wie viele Osterfeste Euch noch gegönnt sein werden. Lebt Euer Leben deshalb ab sofort so, dass es nicht wichtig ist, wie viel Zeit noch bleibt. Sprengt Eure Ketten und lebt das Leben Eurer Wahl. Denn am Ende wird es das sein, wofür Ihr dankbar sein werdet.

In diesem Sinne: Happy Easter!

Love and Peace!

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