10 Dinge die mich an Sri Lanka nerven…

Dinge die mich an Sri Lanka nerven

Ich gehöre ja zu der Sorte Mensch, die stets bemüht sind, auch widrigen Umständen etwas schönes abzugewinnen. Nicht weil ich naiv bin und nicht sehen möchte, was es so alles an Negativem in dieser Welt gibt, sondern weil ich viel mehr der Meinung bin, dass die Richtung in die ich meine Aufmerksamkeit lenke, auch die generelle Marschrichtung meines Lebens bestimmt. Doch wie in einem Arbeitszeugnis, so ist das „stets bemüht“ auch hier nicht grade als Bestleistung zu verstehen. Leider kommt es noch immer viel zu häufig vor, dass ich mich runter ziehen lasse wenn etwas nicht so klappt, wie ich es mir vorgestellt und gewünscht habe.

Die Tage war es wieder einmal so ein Tag und ich hatte mächtig Grund dazu, angepisst zu sein. Zwar kann ich mich inzwischen recht gut wieder runter holen, doch wenn eine Faust nach der anderen kommt, dann ist es wohl der richtige Zeitpunkt um sich auch mal so richtig auszuk… ähm… heulen. Deshalb möchte ich Dir in diesem Artikel einmal die 10 Dinge nennen, die mich an Sri Lanka am meisten nerven.

Ich bin mir sicher, dass es noch mehr gibt und ich irgendetwas Wichtiges vergessen habe. Nenne mir doch einfach Deine Ergänzungen in den Kommentaren oder protestiere wenn Du einen meiner Punkte überhaupt nicht verstehen oder bestätigen kannst.

Und bitte nimm meine Schilderungen nicht all zu ernst. Die Punkte sind zwar ernst gemeint, aber ich möchte mitunter auch einen kurzweiligen Artikel zur Verfügung stellen, deshalb verzerre ich möglicherweise die ein oder andere Tatsache. Dont take it to serious!

Viel Spaß!

1. Zeitmanagement

Nur um daran zu erinnern: Wir reden hier von einem Land, dass eine Jahresdurchschittstemperatur von rund 30°C hat (DURCHSCHNITT nicht maximal liebe deutschen Landsleute!). Im Sommer kann es zur Mittagszeit noch deutlich heißer werden und selbst im Winter rennen auch Einheimische nicht selten mit imposanten Schweißflecken auf dem Hemd herrum. Wenn Dich in Deutschland schon einmal jemand hat warten lassen und Du Dich deswegen geärgert hast, dann kennst Du noch nicht die emotionalen Sensationen, die in Dir aufkeimen, sobald Du mal bei 40°C im Schatten zwei Stunden warten durftest.

Wer aber wie ich dazu neigt, spätestens bei der fünften Nachricht dass man sich noch etwas mehr verspäten würde, einen Stuhl zu zertrümmern, der sollte sich zurückhalten. Nicht etwa, weil alle Beobachter befremdet bis schockiert sein werden. Vielmehr, weil man sich grade in Begleitung Einheimischer früher oder später selbst dieses Verbrechens schuldig machen wird. Ganz egal wie Du Deine Mitarbeiter, Deinen Reiseleiter oder Deine einheimische Ehefrau antreiben magst um den Zeitplan einzuhalten – sobald Du nur einen Moment der Schwäche zeigst, erkennen sie ihre Chance und werden Deine Zeitplanung genau so zertrümmern, wie der arme Tropf, der nun auf Euch beide wartet, den Stuhl.

2. (Un-)Zuverlässigkeit in der Geschäftswelt

Nicht nur das Zeitmanagement ist ein Problem wenn es auf Sri Lanka um den Businesskontext geht. Insgesamt ist die Zuverlässigkeit von Natur aus nicht sonderlich hoch und wer hier auf seine Geschäftspartner blind vertraut, wird eher früher als später ein böses Erwachen erleben. Es ist absolut notwendig, hier alles schriftlich festzuhalten und NICHTS, nicht einmal den kleinsten Wimpernschlag, ohne einen Vertrag und/oder Anzahlung zu machen. Zwar wird Dir der Einheimische Partner sagen, dass so etwas hier nicht üblich sei, doch lass Dir nichts vormachen! Es wird zwar nicht überall und bei jedem so gehandhabt, ernst zu nehmenden Partner werden sich aber darauf einlassen.

Eine Verweigerung diesbezüglich weist vor allem auf zweierlei Möglichkeit hin: Entweder möchte Dein potentieller Partner sich einen Ausweg freihalten um Dich so ggf. bei Misslingen allein im Regen stehen zu lassen (das habe ich mehr als einmal erleben dürfen) oder er hat in Wirklichkeit kein Interesse, will es nur nicht klar und deutlich sagen (dazu kommen wir gleich).

Du solltest also immer auf einen Vertrag und/oder eine Anzahlung bestehen bevor Du Dir Hoffnung oder Arbeit machst. Gratis-Angebote werden hier zwar immer gerne angenommen, doch wenn es darum geht auch nur eine einzige Rupie aus der Tasche zu ziehen, bist Du ohne Vertrag oder eine gewissen Anzahlung, welche zumindest Deine Vorleistungen deckt, am Ende möglicherweise der Gelackmeierte oder gar Betrogene.

Auf keinen Fall solltest Du hier die in Europa und Nordamerika (zumindest früher mal) geltende Kaufmannsehre erwarten. „Ein Mann ein Wort“ oder „Ein Handschlag reicht aus um ein Geschäft zu besiegeln“… Hier auf Sri Lanka? – Vergiss es!

3. Ein „Nein“? – Nein!

Ganz besonders nervt es mich, das Singhalesen niemals „Nein“ sagen. Zumindest nicht einem Weißen. Es ist völlig egal, wie sehr sie schon im ersten Moment wissen, dass sie etwas nicht ermöglichen können oder dass sie ein Angebot nicht annehmen wollen – sie werden sowohl im Privaten wie auch im Geschäftlichen niemals „Nein“ sagen. Das höchste der Gefühle ist ein „Ich werde meine Partner informieren und kann mir sehr gut vorstellen, dass die interessiert sind“. Auch wenn das zunächst gut klingen mag, heißt es in unsere Sprache übersetzt doch eher: „Verpiss Dich Du ekelhafter Troll! Nie im Leben würde ich so einen Scheiß machen!“. Und ja, wenn man sich seine Version noch einmal ganz genau anschaut impliziert er ja, dass er kein Interesse hat. Spricht er doch nur von seinen Partnern. Auf sein Interesse oder Desinteresse geht er ja überhaupt nicht ein.

Umgekehrt ist es so, dass Einheimische auch kein klares „Nein“ verstehen. Klar, wer in einer Kultur groß geworden ist, in der man bei definitivem Desinteresse trotzdem nicht klar und deutlich ablehnt, der mag sich ermutigt fühlen, es einfach noch härter zu probieren. Glaube mir: Mit einem „Nein“ alleine wirst Du weder den Tuk-Tuk-Fahrer, noch die Jungs in Sigiriya und erst recht nicht die fliegenden Händler am Strand los werden. Ganz im Gegenteil. Ein erstes „Nein“ scheint viel mehr als Aufforderung verstanden zu werden, nun das gesamte Inventar vor dem Touristen auszubreiten.

Ja, ja… Wie wir ja wissen steht „NEIN“ für: Noch Ein Impuls Nötig…

4. Rushhour

Sicher, auch in anderen Städten der Welt gibt es Stoßzeiten, Berufsverkehr und Staus. Doch in den meisten Fällen hat man zumindest eine andere Chance und kann sich durch die Metro kämpfen. Doch so etwas gibt es hier nicht. Und so kann man grade als Expat, der zu einer bestimmten Zeit im Büro sein muss, zwischen Cholera und Pest wählen. Entweder steht man jeden Morgen im Stau von Colombo und ist zum Warten verdonnert oder man fährt vor Tau und Tag los und wartet zwei, drei Stunden vor der Tür.

Ich werde zwar gefahren und kann daher bereits im Auto mit der Arbeit beginnen oder wenigstens ein Buch lesen. Doch auch als Fahrgast nervt die Rushhour in Colombo dermaßen, dass man sich manchmal einen Panzer oder Monstertruck wünscht. Oder eben einen Helikopter, aber setze das mal bei der Regierung durch… 😉

5. Ein Tuk-Tuk-Fahrer nach dem anderen

Weiße Haut reflektiert besonders viel Licht. Und so ist es uns Bleichgesichtern nicht möglich, unerkannt durch die Gegend zu laufen. In anderen Städten haben die Einheimischen einen Blick dafür, ob man aus touristischen Gründen da ist oder ob es andere Erklärungen dafür gibt. Doch in Colombo ist es vollkommen egal wie zügig oder beschäftigt Du durch die Straßen gehst. Weiß bleibt weiß bleibt Tourist bleibt wandelnde Geldbörse.

Und so wirst Du Dich der vielen Tuk-Tuk-Fahrer kaum erwehren können, sobald Du erst einmal den Flughafen verlassen hast. Was ein „Nein“ hier wert ist, das haben wir bereits weiter oben besprochen. Doch reicht es auch nicht aus, sich eines einzigen Fahrers zu erwehren. Unsereins generalisiert natürlich wieder sein eigenes Weltbild und meint: „Wenn ich diesen Fahrer grade abgewiesen habe, dann sollte ja wenigstens der Fahrer direkt dahinter verstanden haben, dass ich kein Interesse an einer Fahrt habe.“

Pah! Wir sind ja so naiv, wir Deutschen! Hier bedeutet das nur, dass endlich der Weg frei ist und nun der nächste sein Glück versuchen kann. So bekommt man zu seinem Spaziergang ein nie endendes, unfreiwilliges Stelldichein sämtlicher Tuk-Tuk-Fahrer Südost-Asiens geboten, die einen mit den immer gleichen Anmachsprüchen als Kunden aufzureißen versuchen (dazu etwas weiter unten mehr…).

Persönlich habe ich mir angewöhnt zumindest in den großen Städten stets gut sichtbare Kopfhörer auf den Ohren zu haben – ganz gleich ob ich tatsächlich Musik höre oder nicht – und die Jungs einfach zu ignorieren. Das solltest Du dann allerdings knallhart durchziehen, denn wie im wilden Westen gilt auch hier die Devise: Wer zuerst zuckt, der hat verloren.

6. Weiße verarschen

Ich habe bereits erwähnt, dass wir Ausländer trotz der unter den Singhalesen mehrheitlich vertretenen Höflichkeit, für einige Einheimische nichts weiter sind als eine wandelnde Brieftasche. Ganz besonders dann, wenn wir ohne Locals unterwegs sind, stellen wir leichte Beute da. Und so ist nicht etwa Cricket oder Volleyball der Nationalsport Sri Lankas, sondern das Abzocken der weißen Touris.

Auch wenn es Dir nicht bewusst sein mag da Du möglicherweise nicht die tatsächlichen Preise kennst, doch glaube mir: Vom Aufstehen bis zum Schlafengehen wirst Du in einem fort abgezogen.

Verstehe mich nicht falsch! Ich habe nichts dagegen, dass wir ein wenig mehr bezahlen als Einheimische. Was mich aber stört ist das Fehlen jedweder Ehre, was vielen Händlern oder Fahrern zu eigen ist. Zwar kenne ich inzwischen viele der tatsächlichen Preise, aber da das nicht immer so war und ich auch schon vor meiner Beziehung mit Duneeshya auf Sri Lanka war, weiß ich nur zu gut, wie schnell man hier abgezogen werden kann. So solltest Du für eine Kokosnuss am Straßenrand nicht mehr als 60 oder 70 Rupees zahlen. Um dem Standbesitzer eine Freude zu machen, kannst Du aufrunden auf 100 LKR. Aber bevor ich die wahren Preise kannte wurden in der Regel 500 LKR verlangt und wenn dann noch ein Fahrer dabei war, der mir genau diesen Stand „empfehlen“ konnte, dann waren es auch mal 700 LKR. Natürlich verstanden sich Standbesitzer und Fahrer auf Anhieb bestens, schienen irgendetwas unter sich aufzuteilen (was mag das wohl gewesen sein? 😉 …), und versprachen sich gegenseitig, schon bald wieder mal was miteinander zu unternehmen. Du weißt schon… Was sportliches… So was wie das allseits beliebte „Touristen abzocken“…

Auch in Souveniershops, Edelsteinfabriken, an Touristenattraktionen, bei den fliegenden Händlern am Strand, den Snackverkäufern in Bus und Bahn und überall sonst, wo Du Dich eben grade so aufhältst… Nein, lass es mich noch genauer sagen: Einfach überall wirst Du abgezogen. Und wenn schon nicht das, so wird man Dich mit dem Blick eines sterbenden Hundes in den Augen um eine kleine Spende bitten.

7. Stromversorgung

Selbige ist hier ein echter Pain in the ass! Wer auf Strom wirklich angewiesen ist, der sollte entweder einen Generator mitbringen, oder sich frühzeitig Strategien überlegen, wie er z.B. in der Nacht im Stockfinsteren auf die Toilette kommt. Eine Taschenlampe und eine Powerbank (für Handy und/oder Fotoapparat) sollten auf jeden Fall Platz im Gepäck finden. Ich habe eine recht preiswerte Powerbank mit 15600mAh/57.7 Wh (reicht für ca. 5x komplett Laden meines Samsung Note Edge, kann also schon was), in die sogar ein LED-Taschenlampe integriert ist. Diese Powerbank ist für mich das Ideale Modell für meine Ausflüge auf Sri Lanka und Reisen in Südost-Asien generell. Und für grade mal 16€ ein echter Schnapp der mir selbst in Deutschland schon viele gute Dienste geleistet hat.

Die Netzspannung variiert stark, ganz unabhängig davon, was für Werte die Regierung angibt. Grade Sonntags und in der Nacht wird die Versorgung runter gefahren, so dass nicht selten nur noch 70 – 90 Volt in der Steckdose ankommen. Das bereitet nicht nur mir Probleme, der sein Laptop zum arbeiten benötigt und dessen Akku unter solchen Bedingungen schnell die Grätsche macht, auch für viele Touristen ist es sehr ärgerlich, wenn auf dem Ausflug keine Fotos mehr gemacht werden können, da das Gerät nicht anständig geladen wurde.

8. Äußerlichkeiten und Statussymbole

Oh ja! Dies ist etwas an Sri Lanka, was mir so richtig auf die Nüsse geht!

Wer sich gerne mal so richtig wichtig fühlen möchte, gerne als Arzt, Anwalt oder gar Regierungsmitglied arbeiten möchte, dafür aber einfach zu dumm ist, der hat hier sein Paradies gefunden. Böse Stimmen behaupten zwar, genau deshalb fühle ich mich hier so wohl, aber da ich mich außer in den wirklich unvermeidbaren Momenten weigere, einen Anzug zu tragen und am liebsten Tuk-Tuk fahre, weise ich diesen Vorwurf empört weit von mir… 😀

Es ist so, dass Schein auf Sri Lanka unendlich wichtiger ist als Sein. Was für Klamotten trägst Du? Was für ein Auto fährst Du? Nutzt Du auch nur importierte Waren? Bla, bla, bla! Wie mich dieses Schaulaufen nervt! Das Name-Dropping. Wen kenne ich? Wer war mein Lehrer? Weshalb bin ich hier der tollste Hecht? In Colombo mit zur Highsociety zu gehören ist ein ständiger Schwanzvergleich. Alles recht unbuddhistisch zumindest.

Das ganze läuft zwar stets sehr höflich ab und weniger arrogant als in Frankfurt, München, Berlin oder Hamburg. Aber dort bemerken viele Menschen wenigstens wenn sie es mit einem Blender zu tun haben. Hier braucht man nur einen Maßanzug anziehen, im Mercedes vorfahren und schon bekommst Du von jedem die Unterschrift unter alles. Nicht wer Du bist und was Du kannst ist auf Sri Lanka und ganz besonders in Colombo wichtig, sondern nur was Du hast.

Wenn Du hier her kommst solltest Du also möglichst viele Statussymbole aus dem Westen mitbringen um zeigen zu können, was für ein guter, liebenswerter Mensch Du doch bist.

9. Das große Buch der Kober-Sprüche

Ich habe bereits von den Händlern, den Fahrern und allen Anderen berichtet, die nur Dein Bestes wollen (Dein Geld). Was Dir schon nach kurzer Zeit auffallen wird ist, dass sie alle miteinander Verwand zu sein scheinen. So sagen sie wie siamesische Zwillinge alle das Selbe und viele Dialoge werden sich immer und immer wiederholen. Es gibt gewisse Standardfragen, die jeder angehende Händler und Fahrer bereits in der Ausbildung zu lernen scheint. Manche stellen diese Fragen auf Englisch, ein paar wenige beherrschen (wahrscheinlich nur) diese Fragen auch auf Deutsch. Doch nur die allerwenigsten verstehen Deine Antwort auch – weder auf Deutsch noch auf Englisch. Hier ist ein kleines „Best of“ der häufigsten Anmachsprüche. Das lustige ist, dass auch die grammatikalischen Fehler ebenso von jedem 1:1 gemacht werden und sogar der Ton ist wirklich immer haargenau der gleiche…

– „Hello my friend! You need Taxi?“ (Nein, haben mich schon 834 andere heute gefragt!)

– „Werre you from sir?“ (Aus dem Unterleib meiner Mutter!)

– „Ah, germany! I like germany!“ (Wie als ob Du schon mal da gewesen wärst!)

– „Angela Mörkel! She is good lady!“ (Habe sie zwar bisher weder als gut noch als lady erlebt, aber Du musst es ja wissen!)

– „Mikkael Ballagg! Boris Baker!“ (Conny Dachs! Adolf Hitler! Sonst noch wer?!)

– „First time Sri Lanka?“ (Nein, ganz im Gegenteil! Aber selbst wenn würde ich es Dir nicht sagen oder malt sich ein Reh selbst eine Zielscheibe auf die Stirn?)

– „I make good price!“ (Gaaanz sicher! Höchstens für Dich!)

Entschuldige bitte, wenn ich kurz mal aus der Haut gefahren bin, aber es geht mir auf die Nerven, dass ich schon zu Beginn eines solchen Gespräches genau voraussagen kann, wie es verlaufen wird. Ich verstehe ja, dass das mystische Wissen über diese Sprüche von Generation zu Generation weiter gegeben wird und sich so die Erfolgreichsten über die Jahrtausende bewährt haben. Und manchmal frage ich mich, ob es womöglich unentdeckt von uns Käse-Häuten nicht am Ende ein Buch gibt, in dem solche Sprüche für jede mögliche Nation stehen und welches fester Bestandteil einer jeden Ausbildung in oder um die Tourismusindustrie herum ist.

10. Poya Day

Auch bekannt als Full Moon Day haben an diesem Tag viele Geschäfte geschlossen. Alkohol gibt es an diesem Tag höchstens auf dem Schwarzmarkt. Heute ist Poya und ich kann weder ein Bier trinken, noch in meine Lieblingsläden gehen. Das nervt mich auch grade!

Aber dafür hatte ich heute wenigstens Zeit, einen längeren Artikel zu schreiben.

Liebe Grüße in die Heimat!

Love and Peace!

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7 Kommentare

  1. Herrlicher Artikel, der zeigt, was passiert, wenn man unvorbereitet nach Asien reist! Und alles mit Deutschland vergleicht!
    Du solltest niemals nach Indien oder Indonesien reisen. Da ist das alles noch nen Stück härter!
    LG
    Ulrike

    1. Isso! Gebe Dir vollkommen Recht und bin zum Poya nicht selten im Tempel (wo es zumindest zum Poya auch keinen Alkohol gibt – leider ansonsten für manche Mönche zu viel Bier und Schnaps – klingt komisch, ist auf SL aber so…). Der Dramaturgie des Artikels und der humoresken Intention ist es eher gesuldet, dass ich aus Ermangelung eines zehnten Punktes diesen Weg für den Plot gewält habe… 😉
      LG

  2. Herrlicher Beitrag! Ich glaube dir deine Genervtheit und spüre aber auch dein Augenzwinkern. Ich kenne fast alle Dinge, die du da schreibst fast 1:1 aus dem Heimatland meines Ehemannes. Ein nordafrikanisches Land, das ich jedoch trotz aller Nervigkeiten sehr liebe! 😉

    1. Super beschrieben! Danke für dieses Feedback, denn Du gehörst zu Denjenigen, die den Artikel in all seinen Facetten verstanden haben, dabei den humoresken Versuch zu Unterhalten sehen und fühlen, weshalb und das ich trotzdem mein Herz auf Sri Lanka gelassen habe… und zwar schon vor der Hochzeit.
      Danke für Dein Feedback, LG,
      Love and Peace!

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